
ÜBER MICH

MEIN ZUGANG
Ich bin über den Körper zum Yoga gekommen. Nicht über den Kopf, Philosophie oder Konzepte.
Yoga ist für mich praktisch. Wir kommen auf die Matte, bewegen uns, atmen, bleiben dran. Wir gehen raus aus dem Kopf und rein in den Körper. Genau daraus ist Humble Warrior entstanden.
Ich glaube, dass wir im Alltag oft zu viel vom Hals aufwärts verbringen: denken, planen, funktionieren, kontrollieren. Yoga hat mir einen weiteren Weg gezeigt – zurück zum Körper, zum Spüren, zum Atem, zum Moment.
Die Matte ist für mich ein Ort, an dem wir ankommen können. Ein Raum, um wahrzunehmen, was gerade ist – und was es braucht. Mal ist es Erdung, mal Bewegung, mal Spiel, mal Pause. Eine Insel im Alltag, auf der alles Platz hat.
Humble Warrior richtet sich besonders an Männer in all ihrer Vielfalt, sowie an alle, die sich davon angesprochen fühlen.
ERFAHRUNG UND HINTERGRUND
Meine Yoga-Reise begann 2017 mit einem 200h Vinyasa Teacher Training in Kapstadt. Dort habe ich erfahren, wie klar, funktional und zugänglich Yoga sein kann.
In den darauffolgenden Jahren blieb ich Teil desselben Yogastudios: Ich arbeitete am Empfang, praktizierte regelmässig und lernte von vielen unterschiedlichen Lehrer:innen. So bekam ich ein Gespür dafür, wie Yoga-Räume entstehen können – und wie unterschiedlich Menschen Zugang zur Praxis finden.
Parallel dazu vertiefte ich mein Verständnis von Atem, Meditation und innerer Ausrichtung in Kursen der Art of Living Foundation.
Als Ausgleich zur dynamischen Vinyasa-Praxis widme ich mich dem Yin Yoga bei Josh Summers. Aktuell befinde ich mich in einer fortlaufenden 200h Yin-Yoga-Ausbildung, von der ich bis anhin 50 Stunden absolviert habe.
Nach meiner Ausbildung unterrichtete ich Yoga in sehr unterschiedlichen Kontexten: in Gruppen und Einzelsettings, mit Männern in einem Hochsicherheitsgefängnis, mit Kindern in einem Township-Kindergarten sowie mit Menschen in Trauer- und Übergangsphasen.
Diese Erfahrungen haben mich gelehrt, worauf es im Yoga wirklich ankommt: Klarheit, Einfachheit und Präsenz. Sie prägen bis heute, wie ich Räume halte – und wie ich Menschen dabei begleite, ihren eigenen Stand zu finden.

